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Update für den Hyundai i20

Schon nach nur drei Jahren Bauzeit verpassen die Koreaner dem Kleinwagen ein Facelift. Das neue Markengesicht fehlt aber.
von Maximilian Stocker

Motorsport-Magazin.com - Gefühlt ist der neue i20 doch erst auf den Markt gekommen und hat mit seinem frischen Design das Kleinwagen-Segment aufgemischt. Doch bei Hyundai geht es in letzter Zeit Schlag auf Schlag und man führt ein neues Modell nach dem anderen ein. Vor allem seit der Einführung des neuen Markengesichts mit dem Staria, Sonata und Kona, scheint es, als ob man nun so schnell wie möglich auch alle anderen Fahrzeuge dem Design-Stil anpassen will. Wie die ersten Bilder des überarbeiteten i20 jedoch zeigen, fehlt das neue Familiengesicht mit der schmalen, breiten Lichtleiste und der geschlossenen Front.

Der Hersteller überarbeitete die Front lediglich minimal. Hierzu zählen kleine Abänderungen beim Grill und den Leuchten. Weiters wurde die Form der Schürze dezent geändert und etwas sportlicher gestaltet. An den Seiten fallen vor allem neue 16- und 17-Zoll-Räder auf. Am Heck findet man ebenfalls eine abgeänderte Schürze sowie eine neue Leuchtgrafik mit dynamischer Lichtsignatur. Vorne sowie hinten kommt zusätzlich das neue Markenlogo zum Einsatz. Das Facelift des Hyundai i20 ist in acht Außenfarben und optional mit schwarzlackiertem Dach erhältlich. Drei Außenfarben sind neu im Angebot: „Lucid Lime Metallic“ sowie die Mineraleffekt-Lackierungen „Lumen Grey“ und „Meta Blue“.

Foto: Hyundai

Neu ist auch das „Lucid-Lime“-Farbpaket für das Interieur. Es umfasst Sitze mit einem strukturierten Muster und limettenfarbene Ziernähte. Je nach Ausstattung sind ein 4,2-Zoll-LCD-Bordcomputer, USB-C-Anschlüsse oder ein digitales Cockpit als 10,25-Zoll-Farbdisplay eingebaut. Dazu kommt ein ebenso großer Farb-Touchscreen inklusive Navigationssystem. Apple CarPlay und Android Auto, eine kabellose Ladefunktion und Over-the-Air-Updates für die Navigationskarten runden die Konnektivitätsfunktionen ab. Zu den serienmäßigen Sicherheitsfunktionen gehören der autonome Notbremsassistent inklusive Fußgänger- und Fahrradfahrererkennung sowie der Spurfolgeassistent. Optional kann man den Kleinwagen mit dem Querverkehrsassistent, dem aktiven Totwinkelassistent oder der intelligenten Geschwindigkeitsregelung ausstatten.

Foto: Hyundai

Für mehr Effizienz gibt es die Möglichkeit den 1,0-Liter-T-GDI-Benziner mit einem 48-Volt-Hybridsystem zu kombinieren. Bei der Leistung hat man zwei Optionen die entweder 100 oder 120 PS Systemoutput liefern. Weiters hat man die Wahl zwischen einem DCT-Automatikgetriebe mit sieben Fahrstufen oder dem intelligenten Sechsgang-Schaltgetriebe namens iMT. Dieses ist, wenn der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt in der Lage, das Getriebe abzukoppeln, den Motor auszuschalten und dadurch zu „segeln“, um so den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Die Produktion des Hyundai i20 Facelift startet im dritten Quartal 2023 im türkischen Hyundai Werk in Izmit. Die Preise werden vom Hersteller zeitnah verkündet.


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